Warum die Telefonate in Kiew geleakt worden sind

Der unabhängige IT- und Technik Kanal gulli.com berichtet :

Angeblich hat die Hacker-Gruppe Russian Cyber Command (Rucyborg) einen weiteren erfolgreichen Angriff gefahren. Dieses Mal traf es die chinesische Botschaft in Moskau. Die dabei kopierten Unterlagen sollen belegen, dass Russland über technische Hintertürchen die Telekommunikation der Ukraine ausspioniert hat.

Mit der Veröffentlichung der kopierten Unterlagen wollen die russischen Hacker nachweisen, dass China die Führungsetage des Aluminium-Giganten Rusal mit technischer Ausrüstung beliefert hat. Die besagten Gerätschaften wurden in den Systemen des ukrainischen Telekommunikationsanbieters Intertelecom installiert. Wie die Hacktivisten von Russian Cyber Command behaupten, habe Rusal die manipulierten Geräte an Altron, ein ukrainisches IT-Unternehmen mit Fokus auf Telekommunikation und IT-Sicherheit, geliefert, die verschiedene große Unternehmen in der Ukraine als Kunden listet. Aber auch mit diversen Regierungsbehörden der Ukraine unterhält das Unternehmen Geschäftsbeziehungen. Sofern die Behauptungen zutreffen, hätte Rusal gegen das chinesische Export-Abkommen verstoßen.

Als Strippenzieher nennt Russian Cyber Command Viktor Janukowitsch, den ehemaligen Präsidenten der Ukraine und Nikolay Malomusch, den ehemaligen Chef des Auslandsgeheimdienstes der Ukraine. „In unserem nächsten Leak werden wir ein Dokumenten-Paket liefern, das die geheime Kooperation zwischen Malomusch und den russischen Führern von RUSAL als Marionetten des FSB entlarven wird“, schreiben die Hacktivisten in einer Stellungnahme auf Cyber Guerilla (Achtung, automatische Sound-Ausgabe). Über Vetternwirtschaft habe der ehemalige Chef des Auslandsgeheimdienstes Familie und nahe Bekannte zu Schlüsselpositionen verholfen, ein „bösartiges Komplott“ mit der Absicht, „mit Hintertürchen ausgestattete Ausrüstung in die Infrastruktur von Intertelecom“ zu implementieren.

RUSSIAN CYBER COMMAND: PUTINS NEUE WELTORDNUNG UNTERMINIEREN

Laut Angaben der Hacktivisten seien die Chinesen nicht direkt in das Komplott verwickelt gewesen. Die Behörden des Landes hätten selbst erst von der Zweckentfremdung der Ausrüstung erfahren, nachdem eigene Quellen Nachforschungen im Rahmen der Maidan-Proteste anstellten. Weiterhin handele es sich bei den durchgesickerten Dokumenten nur um das erste von insgesamt sieben Paketen, die die Hacktivisten in den kommenden Tagen und Wochen zu veröffentlichen gedenken. Der Hacker-Angriff auf die chinesische Botschaft sei über die Einschleusung eines Trojaners via gezielter Phishing-Mails erfolgt. „Nachdem unsere Angriffe auf die BRICS-Staaten bereits substanzielle Ergebnisse geliefert haben, werden wir weiterhin die Integrität von Vladimir Putins finanzieller und geschäftlicher Agenda zur Umorganisierung der neuen Weltordnung unterminieren“, heißt es abschließend. Eine Vorschau der kopierten Unterlagen haben die Hacker auf Imgur veröffentlicht.

Unterlagen sind hier zu sehen : http://imgur.com/a/vAmaj/noscript

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